BOE bestägt, Geld wird durch Schulden geschöpft

BOE bestägt, Geld wird durch Schulden geschöpft

Donnerstag, 20. März 2014 , von Freeman um 12:00

Die Bank of England (BOE) hat in einem Dokument erklärt, wie die Geldschöpfung funktioniert. Sie findet genau so statt wie ich und einige andere es schon lange erklärt haben. Neues Geld wird durch Schulden erschaffen. Wenn ein Kunde einen Kredit von einer Bank bekommt, dann wird durch diesen Prozess neues Geld geschöpft. Schulden auf der einen Seite bewirken ein Guthaben auf der anderen. So funktioniert die Geldschöpfung. Es ist nicht die Zentralbank die Geld alleine erschafft, sondern es sind die Privatbanken durch Kreditvergabe. Die BOE bestätigt damit, es ist ein Irrglauben, die Banken verleihen Geld das sie als Guthaben von den Kunden bekommen, sondern das Geld für einen Kredit erschaffen sie selber. Wir haben demnach ein Schuldgeldsystem, was ja eh klar ist aber viele nicht wissen. 

Im Dokument auf der Webseite der Bank of England, das am 12. März veröffentlicht wurde, steht (von mir übersetzt):

In der modernen Wirtschaft nimmt das meiste Geld die Form von Bankguthaben an. Aber wie diese Bankguthaben erschaffen werden wird oft missverstanden: Der grundsätzliche Weg ist durch kommerzielle Banken die Kredite vergeben. Immer wenn eine Bank einen Kredit erteilt, erschafft es gleichzeitig ein passendes Guthaben auf dem Konto des Kreditnehmers, erschafft damit neues Geld.

Weiter steht in der Erklärung der BOE:

Die Realität wie Geld geschöpft wird unterscheidet sich von der Erklärung die in einigen Textbüchern über die Ökonomie steht. Statt das Banken die Guthaben die sie von ihrern Kunden bekommen wenn sie Geld sparen ausleihen, erschafft die Kreditvergabe der Banken die Guthaben.

Die Bank of England sagt damit, was in den Schulen und Universitäten den Studenten beigebracht wird ist falsch. Es handelt sich um Märchen auf Kindergartenniveau, also um Volksverdummung. Geld entsteht nicht nur durch die Zentralbank und geht von dort in den Wirtschaftskreislauf, sondern Banken erschaffen das meiste Geld in dem sie Kredite der Wirtschaft vergeben, oder an den Staat oder an Privatpersonen.

In normalen Zeiten legt die Zentralbank nicht die Menge an Geld in Umlauf fest, noch wird Zentralbankgeld ‚hochmultipliziert‘ zu mehr Kredite und Guthaben.

Obwohl kommerzielle Banken Geld durch Kredite erschaffen, können sie es nicht frei ohne Limit machen. Banken sind limitiert wie viel sie ausleihen können, wenn sie profitabel in einem Bankensystem mit Wettbewerb bleiben wollen.

Was die BOE hier sagt ist Augenwischerei, denn tatsächlich vergeben Banken endlos Kredite und wenn sie einen Verlust machen durch einen Ausfall, dann spingt der Steuerzahler ein mit einem Bail-Out. Haben wir doch seit 2008 erlebt mit den „too big to fail“ Banken. Sie werden von uns gerettet, statt wie in einem echten kapitalistischen Wettbewerb untergehen zu lassen.

Was bedeutet das konkret? Da die Geldmenge ständig steigen muss, zum Beispiel wegen dem sogenannten Wirtschaftswachstum und wegen der Notwenigkeit Zinsen für die Kredite zurückzahlen zu können, müssen auch insgesamt die Schulden ständig steigen. Das Geld für die Zinsen existiert ja nicht, sondern muss zusätzlich zur Kreditsumme irgendwoher kommen, also als neues Geld geschöpft werden. Dies passiert wie oben beschrieben durch neue Schulden.

Das heisst, es ist völliger Blödsinn wenn die Politiker und Finanzexperten die Behauptung aufstellen, die Staaten müssen ihre Schulden reduzieren. Das geht gar nicht und darf gar nicht passieren, nicht solange wir ein Schuldgeldsystem haben. Im Gegenteil, die Schulden müssen immer mehr werden, damit die Geldmenge steigen kann. Wenn jemand es schafft seine Schulden zurückzuzahlen, muss man dafür einen anderen als Ersatz finden dem man neue Schulden aufbrummen kann. Man muss sogar noch mehr neue Kredite vergeben, also Dumme finden die Schulden machen.

Die BOE bestätigt meine Worte in dem sie erklärt: „Haushalte und Firmen die Geld durch neue Kredite bekommen haben, können Handlungen machen welche die Geldmenge beeinflusst – sie können schnell Geld ‚zerstören‘ in dem sie es benutzen, um ihre bestehenden Schulden zurückzahlen, zum Beispiel.

Das Geldsystem das wir benutzen ist demnach ein Pyramidenspiel, das ständig neue Idioten benötigt die sich verschulden. Um neues Geld zu haben müssen mehr Schulden gemacht werden, die Summe der Schulden muss ständig steigen. Das passiert ja auch, so wie die USA und die meisten anderen westlichen Staaten mit ihren Finanzen wirtschaften. Der Begriff dafür heisst „Neuverschuldung“. Um die Kredite und Zinsen zurückzahlen zu können müssen neue Schulden gemacht werden. Der Schuldenberg muss wachsen, geht gar nicht anders.

Umgekehrt, wenn man alle Schulden zurückzahlen würde, dann würde die Geldmenge verschwinden, kein Geld mehr im Umlauf sein, es gebe kein Geld mehr. Ist wie in einer Buchhaltung mit Soll und Haben. Minus auf einer Seite bewirkt ein Plus auf der anderen. Wenn man das Minus auf Null reduziert, ist auch das Guthaben Null. Oder, wenn man mehr Guthaben haben will, muss sich das Minus erhöhen. Beide Seiten balanzieren sich aus und müssen gleich hoch oder tief sein.

Ich hoffe ich habe damit die „Geldschöpfung für Dummys“ verständlich erklärt und mit den Aussagen der Bank of England bewiesen. Jetzt könnt ihr es euren Mitmenschen weitersagen, die in einer völligen Traumwelt leben, wie Geld eigentlich entsteht. Geld ist gleich Schulden, auf das reduziert sich alles. Ein Geldschein ist ein Schuldschein.

Wir wissen jetzt, die Schulden müssen insgesamt im System ständig steigen, dürfen nicht weniger werden. Das Finanzsystem muss laufend neue Schuldner finden. Deswegen der Werbespruch, kauf heute und zahle später. „Willst Du ein neues Auto, eine neue Küche oder ein eigenes Haus? Kein Problem, wir finanzieren es.“ Wenn das alles aber nicht ausreicht, wie kann man am meisten die Schulden insgesamt vergrössern? Drei Mal dürft ihr raten. Na durch einen Krieg!!!

Das Schuldgeldsystem ist der Hauptmotor warum es überhaupt Kriege gibt. Staaten müssen sich massiv verschulden, um Kriege führen zu können. Deshalb werden sie von den Bankstern angezettelt. Die Schulden werden nicht nur verwendet, um die Rüstung zu finanzieren, um die Panzer, Bomben und Granaten zu zahlen, sondern nach einem Krieg benötigt der Wiederaufbau auch wieder Kredite.

Zuerst provoziert man einen Krieg, hetzt die Parteien aufeinander, finanziert beide Seiten und alle Staaten die teilnehmen sind massiv verschuldet. Wenn die gesamte Infrastruktur zestört ist, werden Kredite für die Instandstellung vergeben. Nach dem Wiederaufbau kommt die nächste Kriegsrunde. Das ist der Kreislauf: Krieg, Zerstörung, Aufbau.

Das heisst, Kriege werden geführt, nicht weil es eine Bedrohung gibt, nicht weil es einen Feind gibt der besiegt werden muss, sondern sie müssen regelmässig geführt werden, damit das Schuldgeldsystem überlebt. Feinde werden künstlich geschaffen mit Propaganda. Sehen wir doch aktuell mit Russland. Frieden ist das letzte was die Bankster wollen.

Wer das weiss versteht warum Konflikte auf der Welt entstehen und warum sie militärisch gelöst werden müssen. Deshalb, wer Frieden wirklich will, muss sich gegen das Schuldgeldsystem aussprechen, muss sich für eine Alternative einsetzen, muss für die Abschaffung von Banken sein und des Zins und Zinseszins. Dieses Tabuthema muss endlich angepackt werden.

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Die Bank of England war so nett und hat ein eigenes Interview-Video gemacht, wo ein Vertreter bestägtigt, die Geldschöpfung erfolgt durch Schulden. Wer immer schreit, ihr seid ja Verschwörungsspinner und wo ist ein Insider der was ihr behauptet bestätigt? Hier ist einer:


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: BOE bestägt, Geld wird durch Schulden geschöpft http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/03/boe-bestagt-geld-wird-durch-schulden.html#ixzz2wWw5gHxL