MH17: Das Rätsel des Getreidefeldes

MH17: Das Rätsel des Getreidefeldes

Gerhard Wisnewski 05.08.2014

Dass der Abschuss oder Absturz von MH17 eine Inszenierung ist, haben wir ja schon festgestellt. Menschen umzubringen, um den Feind zu beschuldigen, ist geradezu die klassische Kriegseröffnung. Die Frage ist nur, wo die Grenze zwischen Realität und Inszenierung verläuft: Wurde tatsächlich eine Passagiermaschine von ukrainischen Kampfjets abgeschossen, um sie den »Separatisten« vor die Füße zu werfen? Oder wurden Jet und Leichenteile auf andere Weise auf der »grünen Wiese« platziert? Auch darauf gibt es immer noch Hinweise… (mit Videos) 

Letztes Mal habe ich mich mit dem Wrack von MH17 (9M-MRD) beschäftigt, heute geht es mal ausschließlich um die Absturzstelle. Wie Luftbilder zeigen, stürzte das Flugzeug beiderseits einer Straße ab, was nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung eher selten geschieht – es sei denn, die Maschine stürzte während Start oder Landung ab.

Den Transport und die Platzierung von vorbereiteten Trümmerteilen würde das auf der anderen Seite aber natürlich erleichtern. »Platzierung von Trümmerteilen«? Was für ein Irrsinn! Allerdings nicht von mir, sondern aus dem US-Generalstabsplan Operation Northwoods. Dort wurde vorgeschlagen, den Abschuss eines US-Kampfflugzeugs durch die kubanische Luftwaffe vorzutäuschen. Dabei sollte ein U-Boot Flugzeugtrümmer auf dem Wasser vor der kubanischen Küste ausbringen (S. 11).

Spuren im Getreidefeld

Auf dem oben verlinkten Luftbild sieht man Wrackteile in einem Getreidefeld liegen. Schauen Sie sich diese Situation genau an. Zu den Wrackteilen führen von einer Straße aus schnurgerade Spuren – die nach offizieller Lesart von den ersten Rettern, Hilfskräften oder vielleicht auch nur von Schaulustigen stammen. Mit diesen Spuren gibt es aber mehrere Probleme:

  • Die Spuren führen schnurgerade von der Straße zu dem jeweiligen Wrackteil. Auf dem Weg zu dem Wrackteil gibt es keine Suchbewegung.
  • Die Spuren führen an näher gelegenen Wrackteilen vorbei, ohne von diesen Notiz zu nehmen. Aber hätte man sich nicht erst einmal mit dem näher gelegenen Wrackteil beschäftigt, statt gleich tief in das Weizenfeld hinein zu gehen?
  • Es gibt keine quer verlaufenden Spuren zwischen den einzelnen Wrackteilen. Aber warum sind die Helfer denn nicht von Wrackteil zu Wrackteil gegangen, sondern immer nur von der Straße weg zu einem bestimmten Wrackteil?

Auch zu den Videos des Absturzes gibt es Fragen. Die erste betrifft die Desinformation. So sind Videos unterwegs, die dreist irgendwelche Abstürze als Crash von MH17 (9M-MRD) verkaufen, zum Beispiel den Absturz einer militärischen Transportmaschine in Afghanistan.

Der Himmel über der Absturzstelle

Aber auch bei der angeblich authentischen Explosionswolke von MH17 (9M-MRD) gibt es Ungereimtheiten. Die Authentizität der Aufnahmen (siehe Video unten) ist wie immer fraglich. Aber es sind diejenigen, die uns als Absturz der MH17 verkauft werden. Vielleicht ist dies also wirklich die Explosionswolke von MH17.

Es gibt eine Aufnahme aus der Ferne und eine aus geringerem Abstand. Man sieht beide zu Beginn des folgenden Videos. Die Frage ist nur, ob die Maschine tatsächlich abstürzte oder am Boden entzündet wurde. Die Nahaufnahme beginnt nach zehn Sekunden:

Für einen angeblichen Abschuss fehlen zwei wesentliche Spuren:

Angebliche MH-17-Absturzexplosion: keine Spuren am Himmel

Mit anderen Worten weist die Absturzstelle keine »Verbindung« oder keinen Zusammenhang zum Himmel auf, wie er bei einem Abschuss mit anschließendem Brand des Flugzeugs zu erwarten wäre. Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass hier ein abgeschossenes Flugzeug abstürzte.

Die Spreu vom Weizen trennen

Dafür ist in der Nahaufnahme der Explosionswolke ein merkwürdiges Phänomen zu beobachten: In der Rauchwolke erscheinen lange, langsam zu Boden sinkende silbrige Fäden, die von der Kommentatorin als Trümmerteile bezeichnet werden. Es sind jedoch keine Trümmerteile, sondern definierte Artefakte, genannt »Chaff« (Spreu). Hier auf dieser Seite sehen Sie ausführliches Bildmaterial dazu. Zwar ist die Seite in Russisch, aber die Bilder sprechen für sich (runter scrollen).

Man bekommt einen Überblick über Sinn und Zweck von Chaff oder »Düppel«, wie es die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs nannten. Es handelt sich um dünne Aluminium- oder Zinnfolien (Stanniol), neuerdings auch um metallbeschichtete Fasern, die ein Radarecho erzeugen, wo gar kein Flugzeug ist. Das Material kann von Flugzeugen zur Selbstverteidigung abgesetzt werden (»chaff dispenser«). Und zwar, um feindliche Radarbeobachter, Kampfflugzeuge oder Raketen abzulenken. Mit anderen Worten kann man mithilfe von »Düppel« oder »Spreu« für das Radar die Anwesenheit eines Flugzeugs simulieren, wo gar keines ist. Im Regelfall dient das, wie gesagt, als Verteidigungsmaßnahme, um Radargeräte zu verwirren, seien sie nun an Bord von feindlichen Flugzeugen oder Raketen.

Aber was macht die »Spreu« an der Absturzstelle von MH17 (9M-MRD)? Wurde sie von der zivilen Maschine ausgestoßen, um einen Raketenangriff abzuwehren? Das Problem ist jedoch erstens, dass zivile Maschinen dafür in der Regel keine Vorrichtungen besitzen, und zwar deshalb, weil sie praktisch nie von Raketen oder Kampfjets angegriffen werden. Zweitens wären die Ablenkkörper in diesem Fall in 10 000 Metern Höhe ausgestoßen worden und längst vom Wind in alle Richtungen verweht worden. Sie würden aber nicht direkt in der Rauchwolke an der Absturzstelle auftauchen. Daraus kann man schon eine ganze Menge schließen, nämlich, dass die »Radartäuschkörper« direkt vom Boden aus in die Explosionswolke eingebracht wurden, um die Anwesenheit eines Flugzeugs vorzutäuschen – für das Radar, versteht sich.

MH-17-Explosionsstelle: Radartäuschkörper am Himmel

Das Rätsel der unversehrten Pässe

Wie schon bei dem Absturz des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński 2010 beobachtet, waren die Trümmerteile auffallend klein, so dass sie auf Lkws oder Tieflader passen könnten. Größere Sektionen des Flugzeugs waren nicht zu beobachten (zum Beispiel das Heck). Selbst vor Ort anwesende OSZE-Beobachter wunderten sich über »wie aus dem Nichts« aufgetauchte Wrackteile: »In einem dichten Waldstück sei plötzlich das große Rumpf-Wrackteil aufgetaucht [wobei ›groß‹ natürlich relativ ist], sagte Michael Bociurkiw von der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa dem australischen Sender ABC«, berichtete salzburg24.at(25.7.14): »Es schien fast so, als sei es wie aus dem Nichts erschienen, denn es waren keine abgebrochenen Äste oder ähnliche Anzeichen zu sehen, die darauf hinweisen, dass ein großes Stück Rumpf dort zu Boden gefallen ist«, so Bociurkiw. Seltsam.

Aber es gibt noch weitere Merkwürdigkeiten: Während man auf den veröffentlichten Bildern überall zerfledderte und verbrannte Leichen sah (die Links erspare ich uns hier), sah man keinen einzigen verkohlten, blutigen oder zerfledderten Pass. Vielmehr sah man ausschließlich saubere und völlig unversehrte Personaldokumente. Wie kann das denn sein? Nun – natürlich gar nicht. Da die meisten Passagiere ihre Pässe wohl bei sich getragen haben, hätten auch diese verkohlt, verschmort und die Passhüllen geschmolzen sein müssen.

Selbst gefundene Boardingkarten waren aber vollkommen unversehrt und noch nicht einmal geknickt.

Was bedeutet das also? Was wäre ein denkbares Szenario?

Ein denkbares Szenario

Betrachtet man allein diese »Boden-Befunde« (und sieht man vorübergehend einmal von denbeschriebenen Schussspuren im Cockpitbereich ab), könnte das heißen, dass ein Flugzeugwrack über die Straße an die »Absturzstelle« transportiert und zur Explosion gebracht wurde. Möglicherweise samt (alter) Leichen. Das wäre also die »sekundäre Havarie« der Maschine – denn wenn es sich um ein Wrack handelte, dann muss es natürlich auch einen primären Vorfall gegeben haben, der das Flugzeug in ein Wrack verwandelte.

Um die Anwesenheit einer abstürzenden Maschine für das Radar zu simulieren, wurden zusätzlich »Täuschkörper« in die Explosionswolke eingebracht (zum Beispiel katapultiert oder geschossen). Darüber hinaus wurden auch Wrackteile und Leichen in der Umgebung verteilt, etwa in einem Getreidefeld. Dabei fuhr oder lief man geradewegs in das Feld hinein, legte den Gegenstand oder die Leiche ab und bewegte sich auf derselben Spur zurück. Zusätzlich hielt man einen Stapel gefälschter oder ungültiger Pässe bereit. Damit man die Pässe anschließend noch vorzeigen konnte, ließ man sie natürlich nicht mit verbrennen.

Aber was hätte das aus der Sicht der Kriegsprovokateure für Vorteile gegenüber einem Abschuss? Warum sollte man das tun? Ganz einfach deshalb, weil das Wrack strategisch und taktisch genau platziert werden musste – nämlich im Kontext der jeweiligen propagandistischen Bedürfnisse. Also möglichst nahe der russischen Grenze, angeblich in »Separatistengebiet«. Wenn es um ein paar Kilometer geht, ist ein Abschuss in 10 000 Metern Höhe jedoch viel zu ungenau. Wer weiß schon, wo das 900 km/h schnelle Flugzeug schließlich herunter kommt? Geht irgendetwas schief, ist es schon wieder zehn oder 20 Kilometer weiter geflogen. Um die erwünschte propagandistische Wirkung zu erreichen, wäre es vielmehr nützlich, die »abgeschossene« Maschine an einem genau ausgewählten Ort zu platzieren.

Bleiben noch die am 1. August 2014 beschriebenen Schussspuren am Cockpit. Von welchem Ereignis rühren sie her? Wirklich von diesem »Absturz«? Oder von einer »primären« Havarie, bei der die Maschine in ein Wrack verwandelt wurde? Möglicherweise am Boden? So ganz durchschauen wir die Inszenierung also noch nicht – aber dass es eine war, darüber kann kein Zweifel bestehen…

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/mh-17-das-raetsel-des-getreidefeldes.html;jsessionid=DA8DAB5ABDAF52C26A9F17D884FACC9D

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