Der Islam hat doch nichts mit dem Islam zu tun

Viel Ärger mit Orientalen? Der Islam hat doch nichts mit dem Islam zu tun

Udo Ulfkotte 12.10.2014

Seit Jahren schon wird der deutschsprachige Raum von gewaltigen Flüchtlingswellen überrollt. Viele dieser Neuankömmlinge werden von den Eingesessenen hier skeptisch betrachtet, denn die Erfahrungen mit manchen Gruppen sind nicht eben positiv. Als ich vor einigen Jahren dazu den Bestseller Vorsicht Bürgerkrieg mit Prognosen veröffentlichte, da gab es einen empörten Aufschrei. Heute schreien jene verzweifelt um Hilfe, welche sich nicht auf die Entwicklung vorbereitet haben.  (mit Videos)

Wir befinden uns weltweit mitten in einem Krieg. Nur darf man das nicht sagen. Denn die nicht-islamische Kultur steht weltweit mitten im Abwehrkampf mit dem Islam. In Äthiopien kämpfen Muslime gegen Christen, in Malaysia kämpfen Muslime gegen Buddhisten, im Sudan bekämpfen sich Muslime und Christen, in Nigeria verbrennen Muslime christliche Kirchgänger und im Nahen Osten schlachten Muslime flächendeckend Andersgläubige ab. Zusammen mit Peter Scholl-Latour hatte ich vor mehr als einem Jahrzehnt das Buch Propheten des Terrors über diese Entwicklung geschrieben.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir ausgelacht wurden, als wir prophezeiten, dass die Entwicklung auch zu uns nach Europa kommen werde. Tatsache ist heute: Überall, wo der Islam auf andere Kulturen trifft, da gibt es – höflich ausgedrückt – »Konflikte«. Auch Enthauptungen von »Ungläubigen« gehören seit vielen Jahren schon zum ganz normalen Alltag in der islamischen Welt.

Wir nehmen davon nur keine Notiz – solange nicht Amerikaner, Briten oder Angehörige bestimmter anderer Staaten die Opfer sind. Als 2002 Daniel Pearl von Muslimen enthauptet wurde, da sorgte das ebenso weltweit für einen Aufschrei wie bei James Foley 2014. Wenn heute in Nigeria sieben Zivilisten einfach so von Muslimen enthauptet werden, dann sind das offenkundig Menschen zweiter Klasse – da schweigen unsere Medien.

Wir haben offenkundig Angst, der Realität ins Antlitz zu schauen. Wir machen uns lieber etwas vor und sagen: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun. Wenn die ISIS-Kämpfer Menschen den Kopf abschneiden, dann hat das angeblich nichts mit dem Islam zu tun.

Wenn in Saudi-Arabien, dem Mutterland des Islam, jeden Freitag vor der großen Moschee in Riad Menschen der Kopf abgeschnitten wird, dann berichten wir nicht darüber. Denn das hat ja nichts mit dem Islam zu tun.

Nehmen wir einen anderen islamischen Staat: die Islamische Republik Iran. Dort werden Menschen nach islamischem Recht die Augen ausgebrannt oder die Hände abgehackt. Und wir schauen weg und behaupten, das habe eigentlich nichts mit dem Islam zu tun.

In Ägypten leben Dutzende Millionen Anhänger der radikalen Moslembruderschaft. Und unsere Medien behaupten, das habe eigentlich nichts mit dem Islam zu tun.

Der Emir von Qatar finanziert radikale Salafisten und wird zugleich von Bundeskanzlerin Merkel mit dem roten Teppich in Deutschland empfangen, schließlich haben die von Qatar finanzierten Salafisten (zu denen auch ISIS zählt) nichts mit dem Islam zu tun.

Politiker und Medien behaupten: Der Großteil des Islam da draußen hat gar nichts mit dem Islam zu tun.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gut deutschsprachige Politiker den Islam angeblich kennen und beurteilen können. Ich kann da nicht mithalten. Ich selbst habe ja nur in Freiburg ein wenig Islamkunde studiert, in Bochum Arabisch gelernt und wirklich kaum mehr als 17 Jahre überwiegend in der islamischen Welt gelebt.

Ich kenne bestimmt nur den »falschen« Islam. Oder habe ich den »richtigen« Islam kennengelernt, als ich viele Jahre lang die Islamophobie unter Muslimen und ihre ständigen Kriege, die sie gegeneinander führen, miterlebt habe?

Nach 17 Jahren unter Muslimen habe ich den Bestseller Vorsicht Bürgerkriegverfasst, später den aktualisierten Band Unruhen in Europa. Heute prügeln sich bei bürgerkriegsähnlichen Zuständen Kurden und ISIS-Sympathisanten mitten in Deutschland. Heute bekennen Muslime mitten in Deutschland, dass sie im Namen des Islam mitten in Deutschland Menschen »schlachten« wollen.

Unsere Medien behaupten, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Unsere Polizisten haben Angst vor den Freitagsgebeten der Muslime − aber das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun. Fast jeder zehnte Salafist lebt inzwischen in Deutschland in Berlin – die Bundeshauptstadt bekommt ein Problem mit denen, die angeblich nichts mit dem Islam zu tun haben.

Die Wahrheit lautet: Wir befinden uns mitten im Krieg mit dem Islam. Und wenn unsere Politiker sagen »Der Islam gehört zu Deutschland« dann werben sie für Verständnis für unhaltbare Zustände, die sie selbst geschaffen haben. Wo immer sich der Islam ausbreitet, da führt dies zu Unruhen, Bürgerkrieg und Krieg.

Wer das leugnet, der belügt sich selbst. Und im Hintergrund stehen Medien, die Politikern bei diesen Lügengeschichten bereitwillig sekundieren. Wir haben Angst, die Wahrheit auszusprechen. Wir sind ein Volk von Feiglingen geworden. Aber mit verweichlichten Feiglingen, die nicht einmal die Wahrheit auszusprechen wagen, kann man keinen Krieg gewinnen.

 

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