Poroschenko will mehr Krieg gegen Donbass

Poroschenko will mehr Krieg gegen Donbass

Montag, 19. Januar 2015 , von Freeman um 21:30

Es war interessant mal live mitzubekommen, wie einer der Politdarsteller, die auf der Weltbühne agieren, eine Lügenshow abgezogen hat. Das ist mein Eindruck vom Auftritt von Petro Poroschenko auf Einladung des EuropaInstitute in Zürich am 19. Januar 2015. Es bestätigt wieder, Politiker sind Schauspieler, denn nur so können sie eine Lüge nach der anderen von sich geben, ohne die Mine zu verziehen, oder mit Tränen in den Augen sich als Opfer hinstellen. Ich wollte mir den Oligarchen, Faschisten, Kriegsverbrecher und Massenmörder aus der Nähe anschauen und hören was er sagt. Ist er einer der Kriminellen, der möglicherweise den nächsten Weltkrieg auslöst? Wieder einer der von Frieden redet aber Krieg will? 

Was hat Poroschenko gesagt, dass mich zu dieser Aussage veranlasst? Er hat wohl behauptet, er wäre ein „Friedenspräsident“ und stünde für Werte wie Freiheit, Demokratie und Toleranz, (Moment, mir kommt’s gerade hoch … so, jetzt geht’s wieder), aber gleichzeitig forderte er alle Ukrainer auf, in die Ostukraine zu gehen, um dort für die „Befreiung“ zu kämpfen. Poroschenko will also einen noch grösseren Krieg gegen die Bevölkerung von Donbass führen, den bestehenden Bürgerkrieg massiv ausweiten. Deshalb sind auch 100’000 neue Soldaten eingezogen und das Militärbudget erheblich erhöht worden.

Poroschenko war in Zürich weil er am Wirtschaftsforum (WEF) in Davos teilnehmen wird, das alljährliche Stelldichein der Weltverbrecher im Schnee (Pelz-, Koks- und Nuttenparty), welches am Mittwoch beginnt und bis Sonntag geht.

Hier einige Fotos von der Veranstaltung. Ein ausführlicher Bericht mit Video folgt bald:

Vor der Universität Zürich versammelten sich einige Demonstranten und protestierten mit Plakaten gegen den Auftritt von Poroschenko. Es war eine Grossaufgebot an Polizisten mit Kampfmontur präsent, die aber nichts zu tun hatten.

Der Andrang war gross vor dem Eingang zum Hörsaal und wegen der schleppenden Sicherheitskontrolle dauerte es sehr lange reinzukommen.

Mit erheblicher Verspätung betrat Poroschenko mit einem Haufen Bodyguards den Saal, in Begleitung von Bundesrat Didier Burkhalter, der die Eröffnungsrede hielt.

Nicht zu fassen, der Schweizer Aussenminister und bis vor kurzem OSZE-Vorsitzende hat Poroschenko in den höchsten Tönen gelobt.

Burkhalter zeigte sich über die Entwicklung in der Ukraine besorgt und gibt Russland die Hauptschuld für die Krise.

Dann begann Poroschenko seine Rede, die vor falschen Darstellungen und Lügen nur so strotzte. Deshalb kam es zu einigen Zwischenrufen aus dem Publikum und einige verliessen aus Protest den Saal.

Mir kam es vor, wie wenn Poroschenko mal Tränen in den Augen hatte, denn für ihn ist die Ukraine ein armes Opfer der Aggression Russlands. Mit keinem Wort erwähnte er aber das Massaker von Odessa.

Nach seiner Rede ging Poroschenko auf Fragen aus dem Publikum ein. Diese schienen aber vorher abgesprochen zu sein, denn, erstens waren sie lobend gestellt, und zweitens nutzte Poroschenko die Fragen wie auf’s Stichwort für einen langen Monolog.

Burkhalter drehte sich zum Publikum, um den Fragesteller anzuschauen.

Poroschenko sagte, Russland bedrohe nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa. Deshalb sei es notwenig die Ukraine in allen Bereichen zu unterstützen. Er sagte, es werden alle notwendigen Schritte unternommen und Veränderungen eingeleitet, damit die Ukraine 2020 der EU beitreten kann.

Poroschenko und Burkhalter sprachen übrigens beide Englisch. Die Reden waren demnach nicht für die Bürger in der Ukraine gedacht, sondern für das westliche Publikum:

In einer gesicherten Wagenkolonne fuhren die Bonzen nach der Show dann weg.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Poroschenko will mehr Krieg gegen Donbass http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/01/poroschenko-will-mehr-krieg-gegen.html#ixzz3PJgYhsV1


 

Protest gegen Poroschenko in Zürich

Montag, 19. Januar 2015 , von Freeman um 11:00

Der Oligarch, Faschist, Kriegsverbrecher, Massenmörder und illegale Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hält heute Montag ab 18:00 Uhr einen Vortrag an der Universität Zürich. Wie ist es möglich, dass das Europainstitut Zürich einen Schwerstkriminellen, der einen blutigen Krieg gegen die Bevölkerung der Ostukraine führt, einen Auftritt ermöglicht? Das ist eine schwere Verletzung aller Prinzipien der Schweiz, von Frieden und Verständigung. Ich fordere die ASR-Leser die das auch ungeheuerlich finden zu einem Protest auf. Geht heute Abend zur Universität Zürich an der Rämistrasse 71, im Hörsaal KOH-B-10 findet die Veranstaltung statt.

Poroschenko vertreiben

Die Organisation „uni von unten“ schreibt:

Mit Petro Poroschenko, dem ukrainischen Staatspräsidenten, wird mal wieder ein Vertreter des kriegshetzerischen Grosskapitals an die Uni Zürich geladen. Poroschenko reiht sich bestens in die Einladungsreihe des Europainstituts ein, welches auch schon dem Kriegshetzer Henry Kissinger und dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Rasmussen die Bühne bot.

Sie fordern: „Kapitalismus bedeutet Krieg und Ausbeutung und wir rufen dazu auf Poroschenko von der Uni Zürich zu vertreiben! Kommt alle am Montag 19.01.2015 um 17.30 Uhr vor den Haupteingang der Uni Zürich.“ Link zu „ch.indymedia.org

Siehe Flyer des EuropaInstitut über die Veranstaltung.

Ein weiterer Skandal ist der angekündigte gleichzeitige Auftritt von Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, der die Eröffnungsrede hält. Was soll das? Wie kann er sich mit diesem Faschisten und Kriegsverbrecher zeigen und ihn auch noch mit einer Rede vorstellen? Burkhalter ist Aussenminister der Schweiz und gleichzeitig OSZE-Vorsitzende!!!

Diese „Legitimierung“ eines Massenmörders ist ganz klar ein doppelter Bruch der Neutralität, denn Burkhalter vertritt die Schweiz als neutrales Land und die OSZE, die in der Ukraine zwischen den Konfliktparteien vermitteln soll. Dass er sich für die Eröffnungsrede hergibt zeigt, Burkhalter ist eine NATO-Puppe, hat sich damit desavouiert, ist völlig unglaubwürdig und eine Schande für die Schweiz.

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Im folgenden Video könnt ihr das Massaker sehen, dass Poroschenko und seine Nazi-Bande in der Ostukraine anrichtet. Aufnahme von 18. Januar 2015 nach dem Beschuss durch die ukrainische Armee auf Gorlovka (Warnung!):

Krieg und Terror in Donezk / Fund von US-Waffen:

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Protest gegen Poroschenko in Zürich http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/01/heute-protest-gegen-poroschenko-in.html#ixzz3PJiMK0HP

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