Klitschko – in Kiew gehasst, in Köln geehrt

Klitschko – in Kiew gehasst, in Köln geehrt

Donnerstag, 23. April 2015 , von Freeman um 15:00

Der ehemalige Profiboxer und heutige Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat am Mittwoch den Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln erhalten. Gewürdigt wird nach Angaben der Stadt Klitschkos Engagement für „Frieden und Demokratie“ in der Ukraine … Moment … jetzt ist mir gerade die Tastatur auf den Boden gefallen. 

Vitali Klitschko, ein Produkt der Konrad Adanauer Stiftung,
zum Umsturz von gewählten Regierungen

So, hab sie aufgehoben und kann weiterschreiben. Mit dieser Verleihung liegt die Stadt Köln aber sowas von voll daneben, denn in Kiew finden die Menschen ihn gar nicht ehrwürdig. Mehr als 2000 Menschen haben sich am Donnerstag vor dem Präsidialamt in Kiew versammelt, um den Rücktritt von Klitschko als Oberbürgermeister zu fordern. Viele Menschen hassen ihn dort, weil er nichts für sie tut.

Seit seinem Amtsantritt hat sich die Lage für die Menschen in Kiew dramatisch verschlechtert. Die Preise haben sich verdreifacht, die Löhne und Renten halbiert, die Arbeitslosigkeit is enorm. Dauernd gibt es Stromausfälle und Nazi-Banden wüten in der Stadt, schlagen jeden zusammen der als „prorussisch“ gilt.

Ausserdem ist er ein Nazi-Sympathisant, der sich mit Ultranationalisten und Faschisten verbündet hat. Er hat auch keine Scheu, sich mit den Schergen des mörderischen Asow-Bataillons ablichten zu lassen. Was kann man schon von einem Boxer erwarten, der den Beruf gelernt hat, Menschen die Birne weichzuklopfen?

Aber der Konrad-Adenauer-Preis passt zu Klitschko, denn Adenauer war wohl der grösste Landesverräter im Nachkriegsdeutschland. Hat er doch Westdeutschland an die Amerikaner verkauft, so wie Klitschko die Ukraine. Frage: Wie wohnt es sich im Arsch von Geoffrey Pyatt, Herr Klitschko, den amerikanischen Botschafter in Kiew?

Die Chefin Nuland und ihr Untergebener

Zur Erläuterung: Beim Konflikt in der Ukraine geht es nicht um eine „Antiterroroperation“ der legitimen Regierung in Kiew (Putsch-Regime) gegen sogenannte Separatisten (Ostukraine), auch nicht ein Krieg proamerikanische Kräfte gegen prorussische, sondern um einen Bürgerkrieg der ukrainischen Faschisten gegen die ukrainischen Antifaschisten. Mit dem Maidan haben Ultranationalisten und Nazis die Macht in der Ukraine übernommen und führen einen Krieg gegen Menschen die Pluralität und Demokratie wollen. Der Westen unterstützt ein kriminelles, intolerantes, rassistisches und menschenverachtendes Regime, welches genau das Gegenteil von den sogenannten „westlichen Werten“ vertritt. Das heisst, wer die Junta in Kiew gut findet und ihre Verbrechen verschweigt oder rechtfertigt, ist ein Faschist, Punkt!

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Ich zitiere ungern Boris Jelzin, aber was er 1995 gesagt hat ist die Wahrheit: „Freiheit ist wie die Luft. Man merkt sie nicht wenn man sie hat, aber ihre Abwesenheit spürt man sofort.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Klitschko – in Kiew gehasst, in Köln geehrt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/04/klitschko-in-kiew-gehasst-in-koln-geehrt.html#ixzz3YIsM7iEe

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