Flüchtlinge – Löhne runter, Renteneintrittsalter hoch

Aktuell: Flüchtlinge alias Illegale Einwanderer: Löhne runter, Renteneintrittsalter hoch


Platzmachen für Flüchtlinge: Rentenalter rauf und Mindestlohn abschaffen

Torben Grombery 08.10.2015

Die selbsternannten Eliten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bereiten die Öffentlichkeit jetzt Scheibchenweise darauf vor, wie sie die Finanzierung der Masseneinwanderung samt Neben- und Folgekosten künftig gestalten wollen. Nach Meinung von ifo-Präsident Hans-Werner Sinn sind radikale Sozialreformen das Gebot der Stunde:»Wir sollten den Flüchtlingsstrom zum Anlass für eine neue Agenda 2010 nehmen.«

Die anhaltend unkontrollierte Masseneinwanderung von Asylbewerbern, Armutsmigranten und Bürgerkriegsflüchtlingen in die Bundesrepublik läuft nach wie vor nahezu ungebremst. Die Unterbringungsmöglichkeiten sind längst erschöpft.

Der soziale Frieden und die innere Sicherheit stehen auf der Kippe. Das Ausmaß der Kosten vermag noch niemand so richtig abzuschätzen, da steht eines schon fest: Bezahlen wird der tüchtige Bürger!

Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (kurz ifo Institut), Hans-Werner Sinn (67), dessen Rat bei den meisten Entscheidungsträgern der Bundes- und Landespolitik hoch im Kurs steht, hat sich jetzt mit radikalen Vorschlägen in die Diskussion eingebracht.

Nach der Auffassung des Professors für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft ist die Flüchtlingskrise in Deutschland lediglich mithilfe von radikalen Sozialreformen zu stemmen – und genau dafür sollen die Deutschen länger und billiger arbeiten:

»Wir sollten lieber das Rentenalter heraufsetzen, um die Flüchtlinge zu ernähren. Die Alten werden im Übrigen gebraucht, um die Flüchtlinge anzulernen. (…)
Wenn die Zuwandernden keine Stellen kriegen, werden sie nicht integriert, und dann werden wir erhebliche Spannungen in der Gesellschaft bekommen. Dann kippt die Stimmung erst recht«
,

teilte Sinn der Wochenzeitung Die Zeit mit. Der Ökonom möchte also den Zustrom von Flüchtlingen zum Anlass für eine neue Agenda 2010 nehmen.

Und in der Tat werden wir vor dem Hintergrund der Rekordstaatsverschuldung zu radikalen Reformen greifen müssen, sollte dieser Irrsinn noch über Wochen, Monate oder sogar Jahre genauso weitergehen.

Professor Hans-Werner Sinn geht richtigerweise davon aus, dass derzeit in der Hauptsache bestenfalls Geringqualifizierte zu uns einwandern.

Diese Zuwanderer üben zwangsläufig Druck auf die Löhne aus, wodurch die sozialen Unterschiede zunehmen und die Verteilung der Einkommen ungleicher wird – die Schere zwischen arm und reich weiter geöffnet wird.

Um diesen absehbaren Folgen Einhalt zu gebieten schlägt Sinn vor, die Zuwanderung zu begrenzen. Die Staaten Europas müssten »die gemeinsame Außengrenze sichern – und wenn das nicht passiert, eben doch die eigenen Grenzen. Eine Welt ohne Grenzen, in der sich jeder nimmt, was er gern hätte, kann nicht funktionieren. Das ist eine Wildwestgesellschaft mit allem, was dazugehört.«

Unterdessen glaubt der Gesundheitsexperte der SPD, Professor Karl Lauterbach, dass der Zuzug Hunderttausender Migranten eine Stärkung unseres maroden Gesundheitssystems zur Folge haben wird, wie die Osnabrücker Zeitung aktuell berichtet.

In einem Gespräch teilte der Bundestagsabgeordnete Lauterbach dem Blatt mit, dass es sich bei den Flüchtlingen um »dringend benötigte, wichtige zukünftige Beitragszahler«handelt.

Die Flüchtlinge würden nach einigen Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein und den drohenden demografischen Krisenzustand der Finanzierung des Gesundheitssystems zu lindern helfen – und weil die meisten der Flüchtlinge sich in einem gesundheitlich guten Zustand befänden, einmal abgesehen von den Strapazen der Flucht, würden sie auch wenig Kosten verursachen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (61) hat im Rahmen ihres gestrigen Talkshow-Auftritts in der ARD-Sendung »Anne Will« auf die Frage, ob es einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge geben müsse, wörtlich wissen lassen:

»Wie soll das funktionieren? Sie können die Grenze nicht schließen. (…) Es gibt den Aufnahmestopp nicht.«

Was dieser Satz für uns alle konkret bedeutet, dürfte jedem klar sein…

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