USA provozieren Russland wieder vor der Haustür

Gefährlich nah: Amerikanisches Kriegsschiff in der Ostsee

USA provozieren Russland wieder vor der Haustür

Sonntag, 17. April 2016 , von Freeman um 09:00

Zum wiederholten Male ist es vor der Küste Russlands zu einer Provokation durch amerikanische Streitkräfte gekommen. Nach dem Vorfall auf See mit der USS Donald Duck, ich meine Donald Cook, am Dienstag vergangener Woche, ist es am Donnerstag zu einer Konfrontation in der Luft mit einem amerikanischen Spionageflugzeug gekommen, dass sich der russischen Küste näherte und abgefangen wurde. Selbstverständlich stellen die westlichen Lügenmedien die Zwischenfälle völlig einseitig dar. Sie fragen nicht, was haben die Amerikaner überhaupt 5’000 Kilometer vom US-Festland entfernt wenige Kilometer vor Russland zu suchen? Sie reden dauernd von „internationalen Gewässern und Luftraum“, unterschlagen aber die Tatsache, die Amerikaner schwirren vor dem Hauptquartier und der Basis der russischen Ostseeflotte in Kaliningrad (Köningsberg) auf dem Meer und in der Luft herum. Ist doch verständlich, wenn Moskau diesem Treiben vor der Nase nicht tatenlos zusieht. Das Pentagon provoziert, beschwert sich aber dann, oder besser gesagt, benimmt sich wie eine Heulsuse, fängt an zu heulen, wenn die Russen die Eindringlinge stellen.

Die Amerikaner sind weit von ihrer Heimat entfernt
und provozieren die Russen vor ihrer Küste

Ein russischer Jet hat eine amerikanische „Aufklärungsmaschine“ über der Ostsee abgefangen, hat das Pentagon gesagt, nur wenige Tage nachdem sich das US-Militär beschwerte, russische Flugzeuge wären „zu nahe“ an einem US-Zerstörer im gleichen Gebiet vorbei geflogen. Die amerikanische Militärführung verdreht die Situation und jammert, obwohl sie der Auslöser der Konfrontationen ist. Sollen sie sich doch aus der Ostsee und besonders von der russischen Küste fernhalten, dann käme es nicht dazu.

Das angebliche „Abfangen“ soll am Donnerstag stattgefunden haben, sagte Danny Hernandez, ein Sprecher für das „European Command“. EUCOM hat seinen Sitz in den Patch Barracks (ehemals Kurmärker Kaserne) in Stuttgart-Vaihingen, Deutschland. Er sagte, eine russische Su-27 „machte unregelmässige und aggressive Manöver„, nur 15 Meter von der US-Maschine entfernt.

Die Boeing RC-135, eine Maschine zur elektronischen Aufklärung (Spionage), wurde „durch eine Su-27 in unsicherer und unprofessioneller Art und Weise abgefangen„, sagte Hernandez, und er betonte dabei, die Maschine ist nicht in den russischen Luftraum eingedrungen.

Die unsicheren und unprofessionellen Aktionen durch einzelne Piloten haben das Potential, die unnötigen Spannungen zwischen Länder zu eskalieren„, sagte er.

Der einzige der hier unnötige Spannungen erzeugt, ist das US-Militär weit ab von ihren Heimatbasen. Wäre ja noch schöner, in den russischen Luftraum einzudringen.

Das russische Verteidigungsministerium widersprach den Behauptungen und sagte, das Pentagon hätte den Zwischenfall falsch dargestellt.

Am 14. April haben die Luftverteidigungsstreitkräfte über der Ostsee ein nicht identifiziertes Luftziel entdeckt, dass sich schnell auf die russische Grenze zu bewegte. Ein Su-27 Kampfjet wurde von der Ostseeflotte eingesetzt, um das Ziel zu identifizieren„, sagte der Sprecher des Ministeriums, Generalmajor Igor Konashenkow.

Der Flug der russischen Maschine fand nach internationalen Standards über die Nutzung des Luftraums statt. Keine gefährliche Situation hat sich daraus ergeben.

Ein ähnlicher Vorfall mit einer amerikanischen RC-135 Spionagemaschine und einem russischen Abfangjäger ereignete sich im Januar über dem Schwarzen Meer. Damals hat das Pentagon auch gejammert und von „unsicherer und unprofessioneller Art und Weise“ gesprochen.

Ist doch völlig normal und legitim, wenn die Russen nachschauen und prüfen, wer sich der Grenze nähert. Damit wird signalisiert, „wir beobachten euch und keinen Schritt weiter.

Genau so hat es sich mit der Annäherung der USS Donald Cook an die russische Küste verhalten, ein US Navy Zerstörer, der vor der Zentrale der russischen Ostseeflotte herumkurvte. Das russische Militär hat überprüft, um wen es sich dabei handelt und welche Absichten die Amerikaner haben. Aber die Hosenscheisser haben gleich ein Drama daraus gemacht, die Russen wären zu nahe am Schiff vorbeigeflogen.

Igor Konashenkow kommentierte diesen Zwischenfall mit den Worten: Offen gesagt, ich verstehe nicht den Grund für diese wehleidige Reaktion an Hand unserer amerikanischen Kollegen.“

Dann sagte er: Während in operationaler Nähe zur russischen Marinebasis der Ostseeflotte, negiert das Prinzip der Freiheit der Navigation des US-Zerstörers nicht das Prinzip der Freiheit der Luftfahrt der russischen Flugzeuge.

Nicht auszudenken, wenn der Spiess umgedreht wäre, wenn russische Kriegsschiffe und Flugzeuge im Golf von Mexiko auftauchen würden, nahe der US-Küste, auch in „internationalen Gewässern und Luftraum“. Das Geschrei aus Washington wäre ohrenbetäubend und man würde von einem Kriegsgrund reden. Wenn aber die Amis vor der Küste der Russen provozieren, ist es was anderes und Moskau ist wieder der Böse.

Verpisst euch aus der Ostsee und dem Schwarzen Meer, dann gibt es keine Konfrontation, sag ich dazu.

Aber das Pentagon provoziert nicht nur die Russen ständig, sondern auch die Chinesen, und jammert wenn diese sich nicht alles vor ihrer Küste gefallen lassen. Ständig fahren amerikanische Kriegsschiffe auf und fliegen Spionageflugzeuge auf die chinesische Grenze zu. Wenn Peking diese abfängt, dann beschwert sich das Pentagon auch, China würde „unprofessionell“ reagieren und „unsichere Manöver“ durchführen.

Die Arroganz und Frechheit Washingtons, überall auf der Welt mit seinem Kriegsgerät auffahren zu können, damit bedrohen und provozieren zu müssen, ist der wirkliche Skandal, bringt tatsächlich Unsicherheit und stört den Weltfrieden. Diesen feigen Jammerlappen, die sich hinter ihrer „Übermacht“ verstecken, müsste mal eine Lektion erteilt werden, damit sie wirklich einen Grund haben zu heulen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: USA provozieren Russland wieder vor der Haustür http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/04/usa-provozieren-russland-wieder-vor-der.html#ixzz46DPxHCxR

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