Terror in Würzburg: Flüchtling nach brutalem Angriff auf Zugreisende durch Polizeikugeln getötet

Terror in Würzburg: Flüchtling nach brutalem Angriff auf Zugreisende durch Polizeikugeln getötet

Torben Grombery 19.07.2016

Am späten Montagabend hat ein unbegleiteter 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan wahllos Reisende in einem Regionalzug in Würzburg (Bayern) mit einer Axt und einem Messer angegriffen und dabei vier Menschen schwer sowie eine Person leicht verletzt. Während des brutalen Angriffs soll der Täter »Allahu Akbar« gerufen haben. Er wurde von Einsatzkräften einer Spezialeinheit nach kurzer Flucht in Tatortnähe erschossen. 

In Bayern hat am Montagabend ein unbegleiteter 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan im Regionalzug von Treuchtlingen nach Würzburg (RB 58130) wahllos Reisende mit einer Axt und einem Messer angegriffen und teilweise lebensgefährlich verletzt.

Gegen 21.15 Uhr wurde der Regionalzug unweit des Bahnhofes Würzburg-Heidingsfeld unplanmäßig auf der Strecke angehalten. Vermutlich hatten Zugreisende den Nothalt betätigt. Zur gleichen Zeit gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die unverzüglich mit einem Großaufgebot zum Tatort ausrückte.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Angreifer während des brutalen Angriffs auf die Zugreisenden den islamischen Gebetsruf »Allahu Akbar« ausgerufen haben. Durch den brutalen Angriff sollen vier Menschen schwer verletzt und mindestens eine Person leicht verletzt worden sein.

Mehr als ein Dutzend weitere Betroffene erlitten einen schweren Schock und mussten von Spezialisten betreut werden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) teilte noch in der Nacht mit, dass es nicht auszuschließen sei, dass sich einige der Schwerverletzten in Lebensgefahr befänden.

Kurz nach der Tat sei der 17-jährige unbegleitete Flüchtling aus Afghanistan, der sich seit März diesen Jahres im Landkreis Würzburg aufhält und seit zwei Wochen in einer Pflegefamilie in Ochsenfurt (Landkreis Würzburg) untergebracht sein soll, zunächst zu Fuß 400 bis 600 Meter weit geflüchtet. Anschließend habe dieser noch eine Anwohnerin mit der Axt attackiert.

Dann hat ein zufällig anwesendes Kommando der Spezialeinsatzkräfte (SEK) den Flüchtling im Rahmen der Tatortsbereichsfahndung angetroffen und, nachdem der 17-Jährige auch auf die Beamten mit Messer und/oder Axt losgegangen sei, durch mehrere Schüsse aus den Polizeiwaffen getötet. Die Polizei ging entgegen ersten Gerüchten nicht davon aus, dass es noch einen zweiten Täter gab.

Gegenüber dem Regionalblatt Mainpost teilte ein Augenzeuge, der von den lauten Bremsgeräuschen auf den Regionalzug aufmerksam geworden war und unverzüglich zum Tatort eilte, mit, dass er viel Blut gesehen habe: »Das war wie auf einem Schlachtfeld. Da ist eimerweise Blut geflossen.«

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/terror-in-wuerzburg-fluechtling-nach-brutalem-angriff-auf-zugreisende-durch-polizeikugeln-getoetet.html;jsessionid=D7BA814FD20663F4DB1A93FF8FA66D7F

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