Pro-Erdogan-Demo-Wochenende am 31. Juli inKöln

Das kölsche Wasser stinkt

Samstag, 30. Juli 2016 , von Freeman um 10:00

Schon lange ist Köln das Symbol, was alles in Deutschland schief läuft. Nicht nur ist die Stadt eines der Zentren der deutschen Lügenmedien, mit den Sendern RTL und WDR, sondern es hat auch mehrheitlich Politiker, die man wegen Verrat an der deutschen Bevölkerung und wegen Landesverrat anklagen müsste. Was sich an sexuellen Übergriffe gegen Frauen in der Silvesternacht in Köln abgespielt hat, löste in Deutschland aber auch weltweit Fassungslosigkeit aus. Statt die kriminellen Ausländer mit aller Härte zu bestrafen, gab Kölns Bürgermeisterin Henriette Reker Verhaltensregeln an die Frauen, „eine Armlänge Abstand“ zu Männern zu halten, um nicht vom Sex-Mob angegriffen zu werden. Alleine wegen dieser Aussage hätten die Kölner sie in die Wüste schicken sollen, sprichwörtlich in die arabische, wo sie als Frau eine Armlänge dann probieren kann. Haben sie nicht getan. Warum? Weil sie kein Rückgrat mehr haben und keine Patrioten mehr sind?

Die islamische Hilal oder Mondsichel hat Köln übernommen

Köln hat jetzt über 1 Million Einwohner, davon haben über 20 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft und die Hälfte davon sind Türken. Im Stadtteil Kalk ist der Ausländeranteil sogar fast 30 Prozent. Deshalb wurde die Stadt für ein Pro-Erdogan-Demo-Wochenende von der „Union Europäisch-Türkischer Demokraten“ (UETD) ausgewählt. Darüber muss ich laut lachen, denn Erdogans Türkei und Demokratie in einem Satz zu nennen, ist genauso ein Widerspruch wie Prostituierte mit Jungfräulichkeit zu verbinden.

Die UETD ist eine Organisation des Erdogan-Regimes!

Der Slogan der Demonstration am 31. Juli ab 15:00 Uhr an der Köln Deutzer Werft lautet „Ja zur Demokratie – Nein zum Staatsstreich“. Das ist ja wohl eine völlige Verdrehung der Tatsachen und eine Verarschung. Den Staatsstreich führt ja jetzt Erdogan mit der Verhaftungs- und Säuberungswelle durch, gegen die Demokratie in der Türkei. Die Opposition wird dort niedergemacht, damit Erdogan alleine herrschen kann.

Die in Köln lebenden Türken wollen mit ihrer Demonstration am Sonntag Erdogan lobpreisen und ihre Unterstützung ihm zeigen, weil er die „Demokratie“ gegen den „Putschversuch“ verteidigt hat. Ach ja??? Zur Demokratie gehört die Versammlungs- und Meinungsfreiheit, genau die, welche die türkischen Demonstranten jetzt mit ihrer Demo in Köln in Anspruch nehmen. Die gilt aber in der Türkei nicht. Erdogan geht massiv gegen alle vor, die nur den Hauch einer Kritik üben. Speziell gegen die Medien.

Insgesamt wurde die Schliessung von drei Nachrichtenagenturen, 16 Fernsehsendern, 23 Radiostationen und 45 Zeitungen angeordnet, meldete die staatliche Agentur Anadolu. Unter ihnen sollen sich sowohl landesweite als auch lokale Medien befinden. Zudem ordnete ein Staatsanwalt am vergangene Mittwoch an, 47 ehemalige Mitarbeiter der Tageszeitung „Zaman“ in Gewahrsam zu nehmen. Dieses diktatorische Vorgehen und Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit finden aber die Pro-Erdogan-Demonstranten in Köln offensichtlich gut.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigte sich schockiert über die Verhaftungswelle gegen Journalisten in der Türkei. „Die massenhaften Haftbefehle der vergangenen Tage zielen unmissverständlich darauf, unbequeme Journalisten mundtot zu machen„, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

Statt GEGEN die Säuberungs- und Verhaftungswelle in der Türkei zu demonstrieren, wollen zwischen 15’000 und 30’000 erwartete Demonstranten FÜR dieses Vorgehen sich versammeln. Am liebsten hätten sie, wenn ihr geliebter Führer Erdogan über eine „Live-Schaltung“ und Grossleinwand zu ihnen bei der Demo spricht oder sogar nach Köln kommt, um seinen Hass auf alle politischen Gegner zu verbreiten. Damit zeigt sich, was diese „Gäste“ in Deutschland für eine antidemokratische Gesinnung und Einstellung haben.

Ich finde es ein Skandal, dass Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies die Demonstration für Sonntag unter diesen Voraussetzungen genehmigt hat, obwohl er weiss, dass es sich bei den Kundgebungsteilnehmern mehrheitlich um Ausländer handelt, um „Nationaltürken“, um die, welche dem türkischen Regime nahe stehen und das massive Vorgehen gegen alle Erdogan-Kritiker und auch Minderheiten unterstützen.

Die Versammlungsfreiheit im Grundgesetz trifft nur auf deutsche Staatsbürger zu und nicht auf Ausländer. In Art. 8 GG steht als Grundrecht garantiert:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

„Alle Deutschen“ steht dort und nicht „alle Bewohner“. Damit sind Ausländer ausgeschlossen von diesem Recht. So ist es übrigens praktisch in allen Ländern!

Wenigstens wurde die Live-Schaltung aus der Türkei vom Verwaltungsgericht verboten, denn es hat mit dem Versammlungsrecht nichts zu tun, wie die Begründung lautet.

Der deutsch-türkische AKP-Abgeordnete Mustafa Yeneroglu warf den deutschen Behörden und Politikern deshalb am Freitag vor, „das für jede Demokratie elementare Grundrecht auf Versammlungsfreiheit mit Repressalien“ zu torpedieren.

Hallo Herr Yeneroglu, Ausländer haben kein Demonstrationsrecht!!!

Yeneroglu soll seinen vorlauten Mund halten und sich nicht von der Türkei aus in die inneren Angelegenheiten Deutschlands einmischen. Er soll lieber als AKP-Abgeordneter im türkischen Parlament sich um die „Repressalien gegen die elementare Grundrecht auf Versammlungsfreiheit“ in der Türkei kümmern, statt vor Erdogan auf die Knie zu fallen und in den Arsch zu kriechen.

Der Gipfel der Frechheit ist die Forderung des Erdogan-Regimes, die deutsche Bundesregierung soll alle türkischen Gülen-Anhänger, die in Deutschland leben, ausweisen und in die Türkei ausliefern. Das forderte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu in einem Interview mit CNN Türk. Daran erkennt man auch, wie dieses antidemokratische Regime über Rechtsstaatlichkeit denkt.

Politische Kundgebungen von Ausländern sollten grundsätzlich nicht erlaubt werden. Sie sind Gäste und haben sich als solche zu verhalten. Dazu hat Aussenminister Steinmeier und Vizekanzler Gabriel mal was richtiges gesagt. Sie warnten davor, innerpolitische Konflikte der Türkei nach Deutschland zu tragen. Alle müssten mithelfen, dass diese gesellschaftliche Spaltung in der Türkei sich nicht in Deutschland fortsetze, appellierten sie.

Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin Nordrhein Westfalens, rief die Anhänger Erdogans bereits am Mittwoch dazu auf, einen „innenpolitischen Konflikt der Türkei nicht in Ihre Wahlheimat Nordrhein-Westfalen“ zu tragen. Und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer äusserte sich ähnlich. „Türkische Innenpolitik hat auf deutschem Boden nichts zu suchen.

Das gilt für mich in beide Richtungen übrigens, ganz klar!

Auch deutsche Politiker haben sich NICHT in die Innenpolitik anderer Länder einzumischen, wie 2014 an den Demonstrationen gegen die demokratisch gewählte Regierung von Janukowytsch auf dem Maidan in Kiew teilzunehmen oder 2013 auf dem Taksim-Platz in Istanbul. Selbstverständlich darf man eine Regierung kritisieren, aber nicht als ausländischer Politiker Seiten beziehen, Vorort politisch auftreten und dort Unruhe stiften.

Ich finde deshalb die Aussage des österreichischen Aussenminister Kurz gut, der über die Pro-Erdogan-Demonstraten im eigenen Land gesagt hat: „Wer sich in der türkischen Innenpolitik engagieren will, kann gerne unser Land verlassen und zurück in die Türkei gehen.

Ich meine auch, jeder der einen Doppelpass hat, einen deutschen und gleichzeitig einen türkischen Pass, wer seine türkische Staatsbürgerschaft nicht aufgibt wenn er den deutschen Pass bekommt, sollte die deutsche Staatsbürgerschaft gar nicht erst erhalten oder sie verlieren. Man kann nicht zu mehreren Staaten eine Loyalität besitzen, sondern muss sich entscheiden, wo man hingehört.

Wenn seine Fans Erdogan so toll finden und was er aus der Türkei macht, warum sind sie noch hier? Statt in einem fremden Land zu sein mit andrer Sprache, Kultur und Religion, wo man sich eh nicht integrieren will, sollte man in die Heimat zurück, ins Paradies von Erdogan.

 

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Das kölsche Wasser stinkthttp://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/07/das-kolsche-wasser-stinkt.html#ixzz4FvIHckEp

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s