Saudi-Arabien bricht diplomatische Beziehungen zum Iran ab

Saudi-Arabien bricht diplomatische Beziehungen zum Iran ab

Tyler Durden 04.01.2016

Als am Sonntag die iranische Polizei vergeblich eingriff, um eine Menschenmenge zu zerstreuen, die sich vor dem Konsulat Saudi-Arabiens in Maschhad versammelt hatte, berichtete ZeroHedge über die Hintergründe der sich rasch zuspitzenden Lage dort:

»… Riad und Teheran stehen sich nicht nur in Syrien (wo der Iran [mit Soldaten] präsent ist und Saudi-Arabien indirekt einen Stellvertreterkrieg führt) und im Jemen gegenüber (wo die Saudis präsent sind und die Iraner [über die schiitischen Huthi] einen Stellvertreterkrieg führen). Beide Länder stehen am Rande einer diplomatischen Krise historischen Ausmaßes, die das Potenzial besitzt, in der gesamten muslimischen Welt konfessionell motivierte Gewalt auszulösen und anzuheizen.«  Weiterlesen

Netanjahu starrt die UN eine Minute lang an

Netanjahu starrt die UN eine Minute lang an

Freitag, 2. Oktober 2015 , von Freeman um 14:00

Wir können uns noch an die peinliche Rede von Netanjahu vor drei Jahren vor der UN-Generalversammlung erinnern, als er sich mit der Karikatur einer Bombe wie aus der Cartoon-Serie „Road Runner“ und der roten Linie völlig lächerlich gemacht hat. Er versuchte die UN davon zu überzeugen, der Iran hat die Atombombe, will damit Israel vernichten und deshalb muss der Iran angegriffen werden. Ausser Schmunzeln gab es keine Reaktion. Mittlerweile haben sich die Mitglieder des UN-Sicherheitsrat (P5+1) in Wien mit Abschluss der Atomvereinbarung mit dem Iran geeinigt. Weiterlesen

Deutschland verletzt den Atomwaffensperrvertrag

Deutschland verletzt den Atomwaffensperrvertrag

Freitag, 24. Juli 2015 , von Freeman um 00:05

Am 15. Juli hat der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier stolz die erfolgreiche Einigung mit dem Iran über das Atomprogramm verkündet. Er nannte die Wiener-Vereinbarung „historisch“ und sagte: „Es ist gelungen, eine politische Lösung für einen brandgefährlichen Konflikt zu finden, der die Welt bereits mehrfach an den Rand einer militärischen Auseinandersetzung gebracht hatte und — mehr noch — in Zukunft zu bringen drohte. Die Vereinbarung bringt ein Mehr an Sicherheit für die Region und schließt einen Griff Teherans nach der Atombombe langfristig und nachprüfbar aus.Weiterlesen